Top 32

Am 17. Juni war es soweit, Erik Stoppenbrink, Jugendspieler der Spvg trat bei der Westdeutschen Rangliste der Jungen an. In Großvernich, bei Bonn versammelten sich die besten 32 Tischtennisspieler der Jahrgänge 2000 und jünger. Somit zählt Erik als 2001er zu den Akteuren, die auch im nächsten Jahr noch einmal die Chance bekommen. Das Ziel im Vorhinein, war es ein gutes Bild abzuliefern und sich für die nächste Runde, die Top 24 zu qualifizieren. Gespielt wurde zunächst in einer Vierergruppe aus welcher sich die ersten Beiden für die Hauptrunde qualifizierten. Hier konnte sich Erik souverän als Gruppenerster durchsetzen und war somit schon unter den besten 16 Spielern. Zugleich qualifizierte sich Erik so schon für die Top 24. In der Hauptrunde traf er im Achtelfinale auf Muhammed Akar (TTC indeland Jülich), den Erik mit 3:0 besiegen konnte. Das darauffolgende Viertelfinale war das Highlight des Tages für Erik. Gegner war Timotius Köchling (SV Union Velbert), welcher in der Liga zuvor mit seinem Team in die dritte Bundesliga der Herren aufgestiegen war, die Rollen waren also klar verteilt. Der erste Satz ging knapp verloren, ebenso wie der Zweite. In Satz Drei konnte Erik drei Matchbälle abwehren und den Satz für sich gewinnen, was ein riesiger Erfolg war. Ballwechsel vom Allerfeinsten von Beiden Spielern bewegten teilweise die ganze Halle zum Applaudieren. Im vierten Satz musste Erik sich dann wieder knapp geschlagen geben. „Das Spiel hat Hammer viel Spaß gemacht, auch wenn ich es verloren haben war es schön für mich zu sehen, dass ich in absoluter Topform mit solchen Kalibern mithalten kann“, kommentierte Erik das Spiel. Nun ging es um Platz 5-8. Das nächste Spiel konnte Erik gegen den favorisierten Theo Velmerig (SV Westfalia Rhynern) mit 3:1 für sich entscheiden. Mit einer deutlichen Niederlage im letzten Spiel gegen Lukas Bosbach (1. FC Gievenbeck) wurde Erik am Ende des Tages 6. Ein riesiger Erfolg, immerhin geht es um knapp 8.000 spielberichtigte Jungen in den Jahrgängen 2000 und jünger in NRW.

Nach anstrengenden 7 Spielen durfte Erik sich auf die zweistündige Heimreise und die Top 24 freuen.

Top 24

Nach den äußerst erfolgreichen Top 32 war das Ziel klar. Erik wollte sich für die Top 12 qualifizieren. Nach dem sechsten Platz, welcher schon Punkte auf sein „Punktepolster“, das für das Weiterkommen zu den Top 12 entscheidend ist brachte, ist das durchaus möglich.

Jedoch war klar, dass man bei einem so hochklassigen Turnier nichts geschenkt bekommt. Der Modus bei den Top 24 war ein anderer als bei den Top 32. Zunächst wurde in vier Sechsergruppen gespielt, aus welchen jeweils die Ersten Platz 1-4, die Zweiten und dritten Platz 5-12, die Vierten und Fünften Platz 13-20 und die Sechsten Platz 21-24 ausspielten. In der Gruppe startete Erik mit einem 3:0 sehr gut.  Das zweite Spiel gegen den deutlich Jüngeren Marko Panic (TTC Hagen), welcher mit als größtes TT-Talent in NRW gilt zeigte dass das Weiterkommen kein Selbstläufer wird. Das verlief sehr knapp, alle Sätze wurden mit nur zwei Punkten Unterschied gewonnen, jedoch hatte Panic immer das glücklichere Ende. Nach einem Sieg im nächsten Spiel war die Ausgangslage gut, eine nicht unbedingt zu erwartende Niederlage im nächsten Spiel gegen den Spieler Steeg brachte Erik jedoch unter Zugzwang. Und dann hieß der Gegner auch noch Lukas Bosbach, welcher Erik zuvor bei den Top 32 deutlich besiegte. Ein knappes Spiel, bei dem Erik wie am gesamten Tag nicht in Topform war ging trotzdem in den Fünften Satz. Nach zwei Matchbällen für Erik konnte Lukas Bosbach das Duell aber wieder für sich entscheiden. Anzumerken ist, dass Bosbach am Ende des Tages den dritten Platz erreichte, also trotzdem eine ordentliche Leistung von Erik.

Nichtsdestotrotz wurde er so nur Vierter in der Gruppe und spielte um Platz 13-20, nun durfte nichts mehr schief gehen. Erik spielte leider nicht dass, was er in Normalform abrufen kann. Eine Niederlage gegen Dejan Hoheisel (TG Neuss) ließ die Chance auf ein Weiterkommen weiter sinken. Das nächste Spiel musste gewonnen werden. Nach acht abgewehrten und zwei vergebenen Matchbällen ging das Spiel gegen Lukas Ebbers (1. FC Gievenbeck) leider wieder im fünften Satz verloren. Der Sieg im letzten Spiel und somit der 19. Platz waren leider nur wenig Trost. Ein enttäuschender Tag für Erik, durch den er mit dem insgesamt 17. Platz die Top 12 verpasste. „Die beiden Turniere haben  gezeigt, dass ich in einer guten Form den Sprung in die Top 12 geschaffte hätte. Aber hätte, hätte, Fahrradkette. Die Tagesform ist entscheidend und die hat beim ersten Turnier gepasst und beim zweiten Turnier leider nicht. Der 6. Platz bei den Top 32 und die Tatsache, dass ich nächstes Jahr noch einmal angreifen darf stimmen mich trotz der Enttäuschung heute aber sehr positiv“, kommentiert Erik das Turnier.

Nun gilt der Fokus der Liga, in der Erik mit der 1.Jungen der Spvg in der NRW-Liga und bei DJK BW Avenwedde für die 1. Herren in der Verbandsliga aufschlägt.